Blog für Elektromobil- und Rollstuhlfahrer

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Blog für Elektromobil- und Rollstuhlfahrer

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Willkommen auf unserem Blog für Menschen mit körperlichem Handicap!

 

Hier erfahren Sie Neuigkeiten rund um das Thema elektrische Mobiltät, erhalten Tipps für den Alltag und den Umgang mit Elektromobilen oder Elektrorollstühlen.
Sie sind herzlich dazu eingeladen die Themen zu kommentieren und Ihre Erfahrungswerte an andere Menschen weiter zu geben.  

Ratgeber für Senioren mit Elektromobil


Die Themen:

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● Was ist ein Elektromobil für Senioren und was kann ich damit machen?

 

Im heutigen Zeitalter ist das Wort "Elektromobil" ein weit verbreiteter Begriff und wird häufig für unterschiedlichste Fahrzeuge mit Elektroantrieb verwendet. Dieser Umstand sorgt natürlich für ausreichende Verwirrung und verunsichert viele Interessenten. Deshalb möchte ich hier eine kurze Erläuterung geben, welche Fahrzeuge wirklich unter dem Begriff "Elektromobil" zu verstehen sind.

Es existiert keine einheitliche und gültige Definition für das Wort "Elektromobil", doch ist es die gebräuchliche Bezeichnung für kleine, mehrspurige, elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge, die meist von gehbehinderten Menschen genutzt werden. Es gibt mittlerweile auch andere gängige Bezeichnungen, die sich mehr oder weniger durchgesetzt haben. Zum Beispiel werden von manchen Vertreibern die Fahrzeuge als E-Scooter, Seniorenmobil oder E-Shopper bezeichnet. Umgangssprachlich hört man auch öfters das scherzhafte Wort "Rentnershopper". Leider führen besonders die Bezeichnungen "Rentnershopper", "Seniorenmobil", "Krankenfahrstuhl" oder auch "Behindertenmobil" dazu, dass sich in Deutschland die allgemeine Meinung durchgesetzt hat, dies seien Fahrzeuge ausschließlich für Senioren und Gehbehinderte. Doch ist dies ein Irrglaube. Natürlich eignen sich Elektromobile durch ihre einfache Bedienung und den praktischen Funktionen besonders gut für diese Zielgruppe, aber auch für viele weitere Personengruppen kann ein Elektromobil eine nützliche und finanziell attraktive Mobilitätshilfe sein.

Da Elektromobile besonderen Privilegien unterliegen, könnte es sich in Deutschland zukünftig ähnlich entwickeln wie bereits in anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Holland oder Österreich. Dort nutzen auch „Nichtbehinderte Menschen“ Elektromobile um im Nahbereich tägliche Besorgungen zu machen, zur Arbeit zu fahren oder um ganz einfach auch dort mobil zu sein, wo man mit anderen Kraftfahrzeugen nicht fahren darf.

Einem Elektromobil ist es gestattet in Fußgängerzonen, auf Fuß- und Radwegen sowie in Einkaufszentren und öffentlichen Parks zu fahren. Außerdem dürfen Elektromobile führerscheinfrei gefahren werden. Das verhilft auch Menschen ohne Fahrerlaubnis zu eigener Mobilität und Unabhängigkeit. Diese Eigenschaften sind ideale Voraussetzungen für den Einsatz im Stadtbereich. Ohne die Straße benutzen zu müssen kann ein jeder sich durch die Stadt bewegen um beispielsweise Arztbesuchen, Einkäufen oder andere Freizeitaktivitäten nachzugehen. Und das ohne auf Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen zu sein oder umständlicher Parkplatzsuche.

Aber auch im ländlichen Bereich machen sich die Vorteile eines Elektromobils bemerkbar. In kleineren Ortschaften schließen zunehmend Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgereien, Apotheken und Ärzte. Häufig werden diese Einrichtungen in einem Gewerbegebiet zusammengelegt. Dadurch vergrößern sich die Wegstrecken, die besonders für ältere oder gehbehinderte Menschen immer häufiger zu einem Problem werden.
Auch hier kann ein Elektromobil die Lösung sein. Denn diese beschwerlichen Wegstrecken können mit einem Elektromobil bequem und sicher überwunden werden. Selbst wenn man zwischen Ortschaften pendeln muss und die Hauptverbindungsstraßen zu stark befahren sind, ist eine Erreichbarkeit in den meisten Fällen möglich. Denn mit Elektromobilen kann man auch Feld- und Wiesenwege oder auch Rad- und Fußwege benutzen um ans Ziel zu gelangen. Hier empfiehlt sich eine ausführliche Beratung vom Fachmann, um für das entsprechende Gelände ein passendes Modell zu wählen.

 

Winterreifen für Elektromobil


Damit das Fahren bei schlechtem Wetter ebenfalls möglich ist, werden verschiedene Arten von Zubehör und Spezialfahrzeugen angeboten. Zum Beispiel hat sich für offene Elektromobile spezielle Schutzkleidung bewährt, die einen vor Wind, Kälte und Nässe schützt. Mittlerweile werden aber auch zunehmend Elektromobil-Modelle mit abnehmbarem Verdeck oder fest verbautem Verdeck angeboten. Diese sind teils auch vollständig mit Scheibenwischanlage, Heizung und Gepäckfach ausgestattet.

Rundum kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass bei der Wahl des richtigen Elektromobils ein Stück Lebensfreude, Freiheit, Unabhängigkeit sowie Selbstständigkeit erhalten wird. In diesem Fall sollte man sich nicht von falschem Schamgefühl oder Angst leiten lassen. Denkt man viel mehr an die Vorteile und den riesigen Spaß, welches ein Elektromobil bringt, so kann es niemals ein Fehler sein, sich dafür zu entscheiden.

 

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● Mit dem Rollstuhl oder dem Elektromobil sicher durch die kalte Jahreszeit!

 

Gerade in der kalten Jahreszeit klagen viele ältere Menschen über kalte Hände und Füsse. Bei Fahrern/innen von Rollstühlen oder Elektromobilen kommt es aufgrund des Bewegungsmangels und der Nutzung der Fahrzeuge im Freien häufiger zu diesen Erscheinungen.

Um Erkältungen vorzubeugen und den Witterungseinflüssen zu trotzen empfehle ich Ihnen, sich mit entsprechendem Inventar für "unbeständiges Wetter" auzurüsten. Dazu gehören neben Schlupfsäcken für warme Füsse auch Wickeldecken und Sitzauflagen. Diese Sachen sind meist günstig zu erhalten und tragen ein großes Stück zum Wohlbefinden bei.

Schlupfsack für Elektromobil und Rollstuhl

 

Nutzen Sie noch eine alte, immer wegrutschende Wolldecke?

Dann versuchen Sie es doch mal mit einer Wickeldecke!
Die Wickeldecke ersetzt die Wolldecke! Der Scooter-Fahrer setzt sich mit der Wickeldecke in den Scooter und schlägt sie über die Knie. Ein waagerecht verlaufender Flausch- und vier längs verlaufende Klettstreifen verhindern das Wegrutschen. Die Füße bleiben dabei offen. Ideal auch für Elektro-Rollstühle!

Wickeldecke für Elektromobil und Rollstuhl

 

Zu empfehlen ist auch ein Windschild für Ihr Elektromobil. Das Windschild schützt Ihre Augen vor kaltem Fahrtwind und Tränen in den Augen. Die damit verbundene Sichteinschränkung gehört damit der Vergangenheit an. Beim Kauf eines Windschildes ist besonders darauf zu achten, dass dieses ohne größeren Aufwand an Ihr Fahrzeug gebaut werden kann. Es sollte auch höhen- und winkelverstellbar sein.

Windschild für Elektromobil

 

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● Wie kann ich lästige Pannenprobleme bei Elektromobilen (E-Scootern) vermeiden?

 

Es gibt auf dem Markt viele Reifendichtmittel auf Wasserbasis, welche dauerhaft einen Platten verhindern. Diese Dichtmittel verbleiben dauerhaft im Reifen und flicken die Löcher in der Lauffläche schon während sie entstehen. Ich empfehle Ihnen OKAY-Reifendichtemulsion, da dieses Dichtmittel sehr einfach in der Anwendung ist und einmal eingefüllt Ihren Reifen über mehrer Jahre schützt.
Mit Okay können Sie auch einen bereits beschädigten Reifen reparieren! 



.Wichtig:.

Es sollte vor der Befüllung überprüft werden, wie groß der Schaden ist.

Als Faustregel gilt: Bei Fahrrädern, Rollstühlen, etc. nicht größer als 3mm, bei normalen Fahrzeugen nicht größer als 5mm und bei Nutzfahrzeugen nicht gößer als 7mm. Es dürfen auch keine Ventilrisse vorhanden sein. 

  

So gehts: Okay einfüllen - Luft aufpumpen (sehr stramm) - Reifen sofort drehen, so dass Okay öfters über das Loch laufen muss.

Okay Reifendichtemulsion

 

Für diese Fahrzeuge ist Okay geeignet:

Fahrräder, Rollstühle, E-Mobile, Golfwagen, Mopeds, Mofas, Motorräder, Motorroller, Geländefahrzeuge bis 60km/h, Rasenmäher, Schubkarren, Anhänger, landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, etc.

 

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● Häufige Fragen beim Kauf eines Elektromobils (E-Scooter) für Menschen mit körperlicher Behinderung.


Benötige ich zum Fahren eines E-Scooters einen Führerschein?

Antwort: Nein, es ist kein Führerschein nötig. Elektromobile entsprechen den Kriterien eines Krankenfahrstuhles und sind somit von der Führerscheinpflicht befreit.

Muss ein Elektromobil für Senioren versichert werden?

Antwort: Für die Zulassungs- & Versicherungspflicht eines E-Mobils ist dessen Geschwindigkeit entscheidend:

Bis 6 km/h  Es besteht keine Zulassungs- & Versicherungspflicht!
Über 6 km/h  Es ist eine Betriebserlaubnis erforderlich und es besteht eine Versicherungspflicht (Haftpflicht)!

Die Betriebserlaubnis wird einmalig beim Erwerb des Fahrzeuges von der zuständigen Kraftfahrtbehörde ausgestellt. Die Haftpflicht-Versicherung kann bei einer beliebigen Versicherungsgesellschaft abgeschlossen werden. Sie erhalten dort ein Versicherungskennzeichen (Moped-Schild), welches am Fahrzeug befestigt wird.
Auf Ihren Wunsch hin erledigen wir gern alle Formalitäten und klären Sie über die Höhe der Gebühren für Betriebserlaubnis und Versicherung auf.

 

Wie bediene ich ein Elektromobil?

Antwort: Das Fahren eines E-Mobils erlernen Sie schon innerhalb von 5 Minuten. Zum “Gas” geben betätigen Sie mit Ihrer Hand einen Gas-Hebel am Lenker. Zum Anhalten lassen Sie den Hebel einfach wieder los. Die automatische Bremse des E-Mobils stoppt das Fahrzeug daraufhin sanft ab.
Überzeugen Sie sich selbst von der einfachen Handhabung. Hier wird Ihnen eine kostenlose Probefahrt ermöglicht!
www.eet-kessler.de
 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten eines Elektromobils? 

Antwort: Grundsätzlich gilt: Liegt eine Behinderung oder chronische Erkrankung vor, haben Sie Anspruch auf eine angemessene Hilfsmittelversorgung. Je nach Art und Schwere der Erkrankung kann hierzu ein Elektromobil gehören. Voraussetzung ist die Verordnung eines Arztes. Lassen Sie sich von Ihrem Händler beraten. Er gibt Ihnen gerne nützliche Tipps und erklären Ihnen die Vor- und Nachteile einer solchen Kostenübernahme oder übernimmt auch die komplette Antragstellung für Sie.

Schematische Darstellung der Beantragung

Krankenkasse Fördermöglichkeiten Elektromobil

 

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● Mobilität bedeutet Selbstständigkeit!


Ältere Menschen oder Menschen mit einer körperlichen Behinderung haben es im Alltag oft nicht leicht. Da wird bei manchen aufgrund der körperlichen Verfassung das Einkaufen im Supermarkt oder der Ausflug zu heimischen Wiesen und Wäldern zu einer echten Herausforderung.

Damit soll jetzt aber Schluss sein, da es immer mehr Händler von sogenannten Elektromobilen (Seniorenmobilen) gibt. Diese Fahrzeuge sind leicht zu bedienen und ermöglichen Senioren oder körperlich behinderten Menschen einen Weg zum fast normalen Alltag. Sie können mit ihrer neu gewonnenen Mobilität in Zukunft selbst über ihren Alltag entscheiden und sich nicht mehr auf andere Meschen angewiesen.
 
Das Problem: Die Auswahl an Elektromobilen wird immer größer und der Markt unüberschaubarer. Da ist es wichtig nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch die zusätzlich angebotenen Service- und Wartungsleistungen in die Auswahl mit einzubeziehen. Und da scheiden sich meist die Geister. Das angebliche Schnäppchenfahrzeug entpuppt sich aufgrund mangelnder Beratung oder fehlendem Service nachher als Flopp.
 
 
Ich rate daher zu einem Fachhändler, der nicht immer  der günstigste im Preis sein muss, wo Sie aber auf guten Service und fachgerechte Beratung nicht verzichten müssen.
 
Darauf sollten Sie achten:
  1. Erhalten Sie vom Händler eine fachgrechte Beratung über Handhabung, Ausstattung und Leistung des Elektromobils?
  2. Wird Ihnen eine kostenlose Probefahrt angeboten?
  3. Gibt es Finanzierungsmöglichkeiten?
  4. Wird ein Liefer-und Abholservice angeboten?
  5. Ist das Personal qualifiziert genug Wartungs- und Serviceleistungen zu erbringen, damit Sie immer sicher ans Ziel kommen?
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